STATION 12

Anti-Galen-Karikaturen

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Karikaturen gegen von Galen

Spottblätter sind schon vor der Reformation beliebt. Die Karikaturen gegen von Galen sind besonders in den reichen, weltoffenen und bedrohten Niederlanden populär und sehr wirksam. Sie sind auch dem Papst bekannt. In diesen Karikaturen stehen die als gefräßig und schmutzig geltenden Schweine stellvertretend für Westfalen und den Fürstbischof. Bekannt wird auch die Doppeldarstellung von Galens als Bischof und Kriegsmann, die es als Skulptur bis ins Coesfelder Stadtmuseum geschafft hat.

Der „verdoppelte Bischof“

Von Galen halb als Kriegsmann und halb als Priester (anonymes Spottbild 1665, Rijksmuseum Amsterdam)

“Bischof ein Soldat –Ein Soldat ein Bischof” (Kupferstich 1698, S. de Vries, LWL-Landesmuseum Münster)

Von Galen halb als Soldat und als Geistlicher (anonyme zeitgenössische Karikatur, Stadtarchiv Münster)

Von Galen als “Ungeheueres Wunder”, als Fürst und als Bischof (Figurine einer Coesfelder Künstlergruppe, Stadtmuseum Coesfeld, Foto: G. Seggebäing)

Bischof und Schweine

Von Galen reitet auf einem Schwein (Ausschnitt Spottbild 1672, Anonymer Kupferstich, Rijksmuseum Amsterdam)

Von Galen auf einem Karren, von Schweinen gezogen (1672, Künstler unbekannt, Rijksmuseum Amsterdam)

Von Galen füttert Schweine (Ausschnitt anonymes Spottbild, 1672, Rijksmuseum Amsterdam)

Ein Wendebild von Galens, dass umgedreht einen Schweinskopf zeigt (R. de Hooghe 1672, Rijksmuseum Amsterdam)

Von Galen reitet – nicht auf einem Schwein, sondern auf einer Nonne (Ausschnitt anonymes Spottbild, 1672, Rijksmuseum Amsterdam)