STATION 12

Der Künstler Heimbach

Der Künstler Heimbach

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Der taubstumme Künstler Heimbach

Wolfgang Heimbach wird um 1613 in Ovelgönne (nördlich von Oldenburg) geboren. Wahrscheinlich ist er seit seiner Geburt taub-stumm. Seine Ausbildung beendet er während des 30jährigen Krieges in den Niederlanden und ist in vielen Ländern unterwegs. In Italien konvertiert er zum Katholizismus. Überall ist er als Maler von Herrscherporträts gefragt. Immer wieder ist er auch in Norddeutschland zu finden. 1670 tritt er in die Dienste Christoph Bernhard von Galens in Coesfeld. Er stirbt 1679, ein Jahr nach dessen Tod.

1613

1630

1640

1651

1652

1653

1662

1670

1679

Ca. 1613: Geboren vermutlich in Ovelgönne (Grafschaft Oldenburg), Lehre bei einem unbekannten Maler

1630er Jahre: Vermutlich Weiterbildung in den Niederlanden und Tätigkeit in Bremen

Ab ca. 1640: Reisen über Wien nach Neapel, Rom, Florenz

Ca. 1651: Reisen nach Prag, Nürnberg, Brüssel

1652: Rückkehr nach Oldenburg

Ca. 1653 bis 1662: Anstellung am Kopenhagener Hofe bei König Frederik III.

Ca. 1653 bis 1662: Wahrscheinlicher Aufenthalt in seiner Heimatregion

Ab ca. 1670: Anstellung als Hofmaler bei Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen (Coesfeld, Münster)

1679: Tod, Beerdigung in Osnabrück

1613

1630

1640

Wappen der Familie Heimbach aus einem Selbstbildnis des Malers (1660, Dänemark, LWL Landesmuseum Münster)

Selbstporträt Heimbachs mit goldener Kette, einem Belohnungsgeschenk des dänischen Königs (1660, LWL Landesmuseum Münster)

Selbstporträts Heimbachs, Ausschnitt aus einem Gemälde zur Erbhuldigung des dänischen Königs (1666, Schloss Rosenborg)