STATION 13

Coesfeld wird umgestaltet

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Coesfeld wird umgestaltet

Der Fürstbischof nimmt für sich weitgehende Rechte in Anspruch: Land wird gegen eine gewisse Entschädigung enteignet oder getauscht. Städtische Mauern und Tore werden geschlossen, so dass die Betriebe, die an den Einfallstraßen liegen, keinen Handel mehr treiben können und die Zölle für die Stadt entfallen. Der gesamte Norden vor der Stadt wird wegen des Baus der Citadelle radikal umgestaltet. Die steuerbefreiten Orden errichten auf ehemaligen Wohngrundstücken eigene Einrichtungen. Wallfahrten werden attraktiv und sind auf große Beteiligung hin ausgerichtet.

Von Galen mit einer Karte der hessischen Festung Coesfeld, ca. 1651 (LWL Landesmuseum Münster, Depositum Schücking)

Die Grafik zeigt die Veränderungen, die durch die Eingriffe ins Stadtgebiet zwischen 1654 und 1678 erfolgten.

  • Geschlossene Stadttore

  • neue Mauerpforten

  • Jesuitenkolleg und Jesuitenkirche

  • Modernisierte Bereiche

  • "wüst gefallene" Straßenzüge