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STATION 14

Ausgrabungen

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Die Ausgrabungen an der Von-Galen-Straße

Ab 1664 beseitigen die Jesuiten die alte Bebauung und beginnen mit den Bauten für Kolleg und Kirche. Auch in Coesfeld sind alle Gebäude, die aussehen, als würden sie bereits seit Jahrhunderten hier stehen, im Zweiten Weltkrieg nahezu vollständig zerstört worden. Die Zerstörungen haben uns Einblicke in die Vergangenheit ermöglicht, selbst wenn es keine schriftlichen Quellen gibt. Auch heute noch führen Archäologen des Landschaftsverbandes im Vorfeld größerer baulicher Aktivitäten Ausgrabungen durch. Ihre Ergebnisse dokumentieren sie und so erfährt man viel über die Gebäude und das Alltagsleben in früheren Zeiten.

Grundriss von Jesuitenkolleg und Jesuitenkirche St. Ignatius (aus: H. Hüer: Geschichte der Stadt Coesfeld , Münster 1947)

Gründungsstein des Jesuitengymnasiums, geborgen bei Bauarbeiten in der Bernhard-von-Galen-Straße (Foto: G. Veit, Stadtmuseum Coesfeld)

Treppe unter dem Gymnasialgebäude (Grabungsbericht 2019, LWL-Archäologie in Westfalen, Foto: S. Koppelmann)

Treppe unter dem Gymnasialgebäude (Grabungsbericht 2019, LWL-Archäologie in Westfalen, Foto: S. Koppelmann)