STATION 14

Schulreformen

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Schulreformen von Galens

Christoph Bernhard von Galen fördert nicht nur die höhere Schulbildung. Er ist auch der Begründer der allgemeinen Schulpflicht im Münsterland. 1675 verfügt er, dass alle Jungen und Mädchen zwischen dem 6. und 14. Lebensjahr, unabhängig von ihrem sozialen Status, zum Schulbesuch verpflichtet sind. In den Dorf- und Landschulen sollen die Kinder zu guten Gläubigen erzogen werden. Zentral sind der Religionsunterricht und das Singen der Lieder für den Gottesdienst. Die Kinder lernen aber auch Lesen, Schreiben und Rechnen. Als Christoph Bernhard 1678 stirbt, gibt es Dorf- und Landschulen in allen Gemeinden des Münsterlandes, ihre Anzahl hat sich damit mehr als verdoppelt. Spätere Bildungsreformer können auf von Galens Schulprogramm aufbauen.