STATION 9

Verkehrswege damals

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Verkehrswege damals

Bis weit ins 19. Jahrhundert sitzen die Menschen im Münsterland bei schlechtem Wetter gleichsam wie auf Inseln, da es weder feste Straßen noch schiffbare Flüsse gibt. Der wichtigste Weg über Coesfeld verläuft von Bielefeld nach Amsterdam. Die meisten Wege werden zu Fuß zurückgelegt, mit Viehwagen, von den Wohlhabenderen zu Pferde oder mit Kutschen. Christoph Bernhard erlässt ab 1651 Edikte zur Verbesserung der Straßenverhältnisse wie auch des Postverkehrs. Die Erfolge sind mäßig und Fahrten durch den Morast bleiben alltäglich.

Packpferde vor der Festung Coeverden (Ausschnitt aus: H. Lahrkamp, Unterm Krummstab, Münster 1999)

Vierrädriges Fuhrwerk (Ausschnittvergrößerung aus: R. Hagenberg nach H. tom Ring 1570, Stadtmuseum Münster)

  • Fernverkehrswege

  • Nahverkehrswege

Karten auf Grundlage der Karten aus: Euregio, Materialien für die Sekundarstufe I, Gronau o.J. und aus: Hc:. Poeschel, Alte Fernstraßen in der mittleren Westfälischen Bucht (Spieker 17, 1968)