STATION 5
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Durch die Festungsanlage wird der gesamte Landschaftsraum im Norden der Stadt Coesfeld radikal umgestaltet. Das Erschrecken der Coesfelder ist dementsprechend. Bis heute sind die Folgen spürbar. Mit der Schleifung der Citadelle entsteht im Anschluss ein großes Brachfeld, das sich im Besitz der Fürstbischöfe befindet und von den Coesfeldern offiziell nicht genutzt werden darf. Mit der teilweisen Einebnung der Wälle und Zuschüttung von Wassergräben sowie der Abtragung der Gebäude entsteht ein mitunter morastiges Trümmerfeld, das erst spät planiert wird – z.B. 1830 für den Sportplatz des Gymnasiums. Als modernes Baugebiet wird der Norden und Nordwesten Coesfelds wegen des problematischen Untergrunds erst ab den 1960er Jahren genutzt.
1655
1675
1687
1761
1826
1860
1945
1945
1964
1977
2014
Der Bereich der Citadelle vor 1655 (ca. 1635, Stadtarchiv Coesfeld)
Zustand um 1675 (LWL Landesmuseum Münster)
Zeichnung um 1687
(LWL Denkmalamt)
Recht genaue Karte der französischen Besatzung 1761 (Paris, Archives de la Guerre)
Zeichnung nach dem Urkataster von 1826 (Stadtarchiv Coesfeld)
Ausschnitt aus einem Kataster von 1860 (Kreisarchiv Coesfeld)
US-amerikanische Luftkontrollbildaufnahme 1945
Karte 1945 (Stadtarchiv Coesfeld)
Karte 1964 (Stadtarchiv Coesfeld)
Deutsche Grundkarte 1977
Deutsche Grundkarte 2014